Leandrah – Rollenspiel Klassiker = Schüler-Lehrerin

2013

Rollenspiel: Schüler – Lehrerin

Ich weiß nicht, die Phantasie der meisten Männer beschränkt sich ja immer nur auf einige wenige Rollenspiele.
An erster Stelle steht dabei immer Schüler – Lehrerin.
Wobei man natürlich immer vom Biologieunterricht ausgeht und von dem Unterthema: Sexualkunde.
Dabei habe ich in meinem ersten ebook (siehe: Telefonsex- Abenteuer) schon bewiesen, dass auch Kunst ein interessantes Thema dafür sein kann.
Zuerst hatte ich das allerdings als Rollenspiel an den „Mann“ gebracht, später aus der Erinnerung zu einer Geschichte verfasst.

Mittlerweile habe ich auch erprobt, dass mein Hassfach Mathe ideal dafür geeignet ist.
Sieh, beziehungsweise lies, selbst.

Mathe – es kommt nur auf die richtige Aufgaben- „Stellung“ an

Heute sollten wir unsere Mathearbeit zurückbekommen. Max hatte ein verdammt schlechtes Gefühl. Mathe… Mit Nachhilfe hatte er sich bisher ganz gut durchgewuselt, aber jetzt ging es ums ganze.
Frau Fuchs kam schon mit unheilvollem Gesicht herein.
Wie konnte, fragte sich nicht nur Max, diese verdammt gutaussehende Lehrerin, dieses grässliche Fach unterrichten?
Sie war 1,75 groß, hatte goldblonde Haare mit einem Stich ins rötliche, zu einem frechen Bob geschnitten. Sie war schlank, über ihre Körbchengröße wurde in der Klasse viel spekuliert, man schätzte sie auf 75C und stellte sich dann so manches Mal vor, wie man mit seiner Zunge sie umrundete, wenn sie so wie heute wieder diese Bluse trug, die bis zum Ansatz aufgeknöpft war. Ihre Röcke, eine Handbreit über dem Knie, hinten immer einem kleinen Schlitz. Von ihren seidigen Strümpfen mal ganz abgesehen und ihren stets farblich angeglichenen High Heels. Ihr Zweitfach war auch noch Physik.
Frau Fuchs knallte die korrigierten Arbeiten auf ihr Pult.
„Was habt ihr euch dabei gedacht, eine so hundsmiserable Arbeit abzugeben?“

„Max,“ sie drehte sich auf dem Absatz um. Wie peitschend sie das sagte „das Du keine Glanzleistung ablieferst war mir schon klar, aber erklär mir wie man ein richtiges Ergebnis hat, nur der Rechenweg vollkommener Murks ist?!

Die Arbeit wird noch einmal geschrieben.
Und Du Max, wirst heute nach der Schule in dieses Klassenzimmer kommen und mir die Aufgaben vorrechnen.
Ich habe schon viel erlebt, aber das noch nicht. Ich möchte zu gern wissen wie du das bewerkstelligt hast. Von der Logik her würde ich auf abschreiben tippen.

Max senkte den Kopf. Wie sollte er ihr erklären, dass er bei Nora abgeschrieben hatte allerdings war das einzige was er blitzschnell abschreiben konnte die Ergebnisse. Für den langen Rechenweg hatte er keine Zeit und außerdem zählte doch nur das Ergebnis und das war ja richtig.

„Ja Frau Fuchs.“ Mist wie kam er aus dieser Falle wieder heraus?

Pünktlich nach Schulende fand er sich wieder in der Klasse ein, zeitgleich mit Frau Fuchs.
„So Max, die Tafel gehört dir.“ Sie diktierte die Aufgabe.
Sie setzte sich auf seinen Platz und beobachtete Max, der sich natürlich keine Blöße geben wollte, und anfing die ersten Zahlen auf die Tafel zu setzten.
„Max, du solltest dabei gleich erklären warum du was machst.“
„Ja, Frau Fuchs.“
Nach einer dreiviertel Stunde setzte Max die Kreide ab, wartete ab, was Sie jetzt sagen würde.
Frau Fuchs stand auf und trat an ihn heran: „Du weißt schon, dass das falsch ist?“
Max senkte den Kopf.
„Lass es uns zusammen tun. Vielleicht ist dann dein Problem mit Mathe auch gelöst.“
Sie schrieb die Aufgabe noch mal auf und wischte seinen Lösungsweg weg.
„Und jetzt, mein lieber Max, stell dir folgendes vor:
Die Aufgabe ist gleichzusetzen mit einem Date.
Der erste Schritt ist der Kuss zur Begrüßung.“ Sie küsste ihn. „Dann,“

Max übernahm:
„mache ich Ihnen die Bluse auf…“
„…und das machst du jetzt auf der Tafel auch, öffne für dich die Aufgabe.“ forderte Frau Fuchs, während sie langsam ihre Bluse öffnete, Knopf für Knopf.
„Du arbeitest jetzt Schritt für Schritt an deiner Aufgabe. „Schön,“ sagte Max, „ein herrlicher Anblick. Sie muss aber richtig ausgezogen werden, so ist es nichts Halbes und nichts Ganzes.“
„Genau wie dort auf der Tafel.“ sagte Frau Fuchs „Mach dort weiter.“ forderte sie und zog ihre Bluse aus.
„Denk dran,“ sagte sie zur Tafel gewandt, „du musst immer erst das Gerüst einer Aufgabe stehen haben.
Beim Date hingegen ist es gut, wenn man das überflüssige, also den Rahmen, abstreift. Tue du es auch, ansonsten kannst Du dich deiner Aufgabe nicht mit allen Sinnen widmen.“
Max war überrascht, tat aber wie ihm geheißen und zog T-Shirt und Hose aus. Anschließend griff er wieder zum Kreidestück und widmete seine Energie der Matheaufgabe.
Frau Fuchs öffnete jetzt ihren Rock und streifte ihn langsam über ihre Hüften hinunter.

„Oh Mann.“ Max starrte recht sprachlos auf seine Lehrerin.
„Nicht doch,“ korrigierte sie „das heißt ‚Oh Wahnsinnsfrau‘.“
„Stimmt, das sind Sie wirklich.“ Max holte tief Luft, denn als er seine Lehrerin nur noch in Dessous, Strümpfen und High Heels vor sich sah,
da blieb ihm schier die Luft weg.
„Der Blick gehört auf die Tafel,“ wies sie ihn an, „dort steht deine Aufgabe, der du dich voller Inbrunst widmen sollst.“
„Ja, Frau Fuchs.“ Max drehte sich wieder um und konzentrierte sich wieder auf die Aufgabe.

Es war merkwürdig. Er schüttelte über sich selbst den Kopf. Mit einem mal war ihm alles ganz klar, er wusste wie es ging und er rechnete weiter. Dabei sagte er ohne sich umzudrehen: „Dann umarme ich Sie, gebe Ihnen wieder einen Kuss und öffne Ihnen dabei den BH. Streife ihn, während ich meine Lippen wieder von den Ihren löse, über Ihre Schultern und dann über die Arme ab. Ich sehe Ihr Lächeln, Ihre Augen, die mich verheißungsvoll einladen.“ Max schrieb wie im Fieber an der Tafel weiter. Die Zahlen schienen geradezu von seinem Kopf in die Kreide zu fließen. Satz für Satz, Formel für Formel erschien so auf der Tafel.© 2013

Taschenbuch on demand  8,95 € + 2,95 € Versandkosten – 8 – 10 Tage Lieferzeit

ISBN: 9783737523325

https://www.epubli.de/shop/buch/Best-of-Leandrah-Leandrah-Sommer-9783737523325/42652

im Buchhandel sowie amazon innerhalb von 2-3 Tagen lieferbar – ohne Versandkosten

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Christa Helling – Das schusslige Christkind

Am 18. Oktober 2017 war ich so am Schreiben für den vierten Band der Buchreihe die beginnt mit:

Von der verlorenen Wette bis ..hin zum Bett?-Geflüster

DAS MEDAILLON – Im Strudel der Zeit

DER SCHLÜSSEL – Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

und wie ich so schreibe… siehe hier den Auszug…

„Die Geschenke…“ Sascha schien zu überlegen.

„… die brachte das Christkind ganz heimlich. Da lag mal eins wie verloren auf der Treppe, oder hing am Fenster, ein anderes hatte das schusslige Christkind wohl in der Küche vergessen, Mama wollte gerade die Bratäpfel holen, da lag es auf dem Herd oben drauf. Oma hat es immer ganz besonders gemacht. Nie so wie es bei anderen Kindern und Familien war. Wir hatten immer dieses schusselige Christkind“, schloss Sascha seine Erinnerungen.

Iris hatte aufmerksam zugehört. Das klang liebevoll, das schusslige Christkind.

„Darf ich das erzählen?“, fragte sie ihn. „Im Radio, als kleine Weihnachtsgeschichte? Ich werde sie noch ein bisschen ausschmücken und erzähl sie auch Anja bitte, ich denke auch ihr fällt dazu einiges ein um das als besondere Weihnachtsgeschichte in Ihrer Zeitung zu veröffentlichen.“

„Das ist eine gute Idee“, warf Simon ein. „Du warst so klein und hast dich über diese liebevollen Päckchen und Pakete die da irgendwo zu finden waren so riesig gefreut. Selbst am nächsten Tag noch, als du aus dem Bett wolltest, lag da noch eins, das Christkind hatte da sogar einen Zettel dran gemacht, um sich zu entschuldigen, es werde sich auch bemühen das beim nächsten Weihnachtsfest alles besser zu machen.“ ©

Da dachte ich, das könnte glatt eine Weihnachtsgeschichte werden die mir auch wieder gefällt, nicht so alltäglich… Sondern mit diesem besonderen Charme.

Wie würde Iris die Geschichte wohl im Radio erzählen?

Das schusslige Christkind

„Wer kommt denn zu euch so nach Hause, kommt der Weihnachtsmann oder kommt das Christkind?“, würde sie wohl fragen.

„Also zu mir kam früher immer der Weihnachtsmann und der verlangte immer bevor er seinen großen Sack auspackte ein Gedicht. Mit einen kleinen Vierzeiler hat er sich auch nicht zufrieden gegeben, es musste ein langes Gedicht sein. Das fand ich nicht toll, allerdings wollte ich natürlich auch wissen was von meinem Wunschzettel, sich tatsächlich erfüllt hatte und das hieß in den sauren Apfel beißen und  auswendig lernen. Wenn er dann bei uns ins Wohnzimmer polterte, ja polterte, wenn ich mal so laut daher kam hieß es immer: „Kannst du nicht etwas leiser sein?“

Aber der durfte das. Na ja, er hatte den großen Sack dabei und wie gesagt, ich wollte wissen was von meinem Wunschzettel es denn da hineingeschafft hatte. Mein Vater dann immer: „Lieber Weihnachtsmann, ich heiße dich willkommen, was verschafft uns die Ehre deines Besuchs?“

Der Weihnachtsmann grüßte zurück, nickte jedem Familienmitglied zu, bis sein Blick auf mich fiel und er mit tiefer Stimme verlauten ließ: „Ich habe Post bekommen. Einen langen Brief mit vielen Wünschen, unzureichend frankiert und sehr unleserlich. Auch das Bitte und Danke war so schien es, gerade noch nachträglich zugefügt und da wollte ich doch mal gucken, was die kleine Iris sich dabei gedacht hat. Nun ich höre…““

Er schaute sie aufmerksam an. Sie stand da mit ihren schicken grünen Kleidchen, das ihre grünen Augen hervorhob und der dunkelgrünen Strumpfhose mit den schwarzen Lackschuhen, oh wie sie die hasste, da musste man immer so vorsichtig mit sein. Keck schaute sie nach oben, ihm direkt ins Gesicht und erklärte ihm, dass sie extra so eine lange Liste geschrieben habe, weil sie in den letzten zwei Jahren die Erfahrung gemacht habe, dass nicht alles was sie auf ihren Wunschzettel geschrieben habe, angekommen sei. Deshalb die lange Liste, da würde dann sicher all das in seinem Sack sein was ihr wirklich wichtig sei, denn sie habe vorsichtshalber jedes mal eine Kopie des Wunschzettels gemacht und nachher durchgestrichen was angekommen war. Auf dieser Basis habe sie dann auf den langen Wunschzettel ihre Wünsche offengelegt.

„So, so das also hast du dir dabei gedacht…“ Das Schmunzeln seinerseits war ihr nicht entgangen.

„Aber warum so unleserlich?“, fragte er nach.

„Ich war müde, immerhin gehe ich zur Schule und muss Hausaufgaben machen und spielen ist auch wichtig, dabei habe ich…“ Jetzt wirkte sie zerknirscht. „… die Zeit vergessen und ihn auf den allerletzten Drücker geschrieben denn ich wollte ja meine Wünsche zu Weihnachten erfüllt bekommen und wenn man, wie Papa gesagt hat den Termin verpasst, weil du…“ Sie piekste ihn mit dem Zeigefinger auf seinen Bauch. „… sonst das nicht alles gebacken bekommst, dann gibt es nichts. Das wollte ich vermeiden. Ich habe dann eine Briefmarke darauf geklebt und den Brief aufs Fensterbrett gelegt, wo ihn deine Wichtel dann wohl abgeholt haben.“

„Eigentlich hätte ich auch auf die Briefmarke verzichten können wenn er so abgeholt wurde. Ich habe nämlich Mama von meinem Taschengeld noch das Geld für die Briefmarke auf ihren Schreibtisch gelegt und jetzt…“ Sie redete sich so langsam um Kopf und Kragen. „… jetzt sagst du, der ist nicht ausreichend frankiert.“

Sie war wütend. In dem Moment vergaß sie, dass es Weihnachten war, dass der Weihnachtsmann mit seinem großen Sack hier bei ihr im Wohnzimmer stand und sie mit funkelnden Augen betrachtete.

„Bist du jetzt fertig Iris?“, fragte er.

„Nein“, fauchte sie ihn an. „Du hast da noch etwas angemerkt und das klären wir jetzt auch.“

Die Mutter und die Oma versuchten sie noch zurückzuhalten, aber zu spät, sie hatte den Weihnachtsmann umrundet und zog jetzt an seinem Mantel, zog ihn Richtung Tür öffnete diese und sagte ganz laut und deutlich: „Geh jetzt bitte und wenn du die Tür hinter dir zugemacht hast, dann bekommst du auch das Danke hinter her.“ Ihre Eltern waren sprachlos, Oma schlug die Hände über den Kopf zusammen. Der Weihnachtsmann war draußen und sie schrie das „Danke!“ hinterher mit den Worten: „War das jetzt deutlich?“

„Weißt du Iris was du gerade gemacht hast?“, fragte ihr Opa fassungslos.

„Ja“, sagte sie. „Ich habe BITTE und DANKE deutlich zum Ausdruck gebracht.“

© alle Rechte vorbehalten 22. Oktober 2017

weiter gehts im Buch DEZEMBER – (be)sinnliche Zeit

Natürlich gibt es Anjas Version des schussligen Christkindes auch noch. 

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Das Taschenbuch – book on demand-  hat 152 Seiten trägt die ISBN 978-3-7450-3963-4

und ist über epubli erhältlich.

https://www.epubli.de/shop/buch/dezember-be-sinnliche-zeit-christa-helling-9783745039634/69066

Preis: 10,00€ + 2,95€ Versandkosten und ca 8-10 Tage Lieferzeit

Amazon hat dieses Buch sicher auch im Programm, man kommt ja leider nicht umhin. wird es allerdings nicht ausliefern. Gründe für dieses Verhalten kann niemand erklären. Jedoch dort unter https://www.amazon.de/gp/offer-listing/3745039637/ref=sr_1_7_olp?ie=UTF8&qid=1510065535&sr=8-7&keywords=christa+Helling  wird es über verschiedene Anbieter angeboten innerhalb von wenigen Tagen auslieferbar und auch ohne Versandkosten. …. das gilt von dort aus, auch für epubli.

Im Buchhandel hingegen wird man es  mit der ISBN bestellen können wobei es dann innerhalb von 2-3 Tagen auch da ist und auch ohne Versandkosten Berechnung.

Iris – Crossdresser – Benedikt

Fetische/Liebhabereien – Crossdresser

Benedikt

Benedikt liebt es Wolford Strumpfhosen zu tragen. Blickdichte, glänzende. Er mag sie für sich und er mag sie an Frauenbeinen. Das ist aber noch nicht alles was Benedikt liebt. Er liebt auch schöne Schuhe, Peeptoes, Pumps. Schnürstiefeletten. Und er liebt Kleider, mini, midi, maxi, vorwiegend schwarz, Anthrazit.
Was er auch mag ist ein wenig zu provozieren, seine Umwelt damit zu konfrontieren. Strumpfhose an, Shorts dazu Turnschuhe, T- Shirt und dann joggen. Eine Strecke die er immer läuft, aber eben heute mal mit dieser glänzenden Strumpfhose und mich am Ohr.
„Oh Gott“, höre ich da. „Mir kommt jemand entgegen.“
„Na und?“, kommt mein Konter. „Du wolltest dich zeigen. Lauf einfach weiter.“
Er wieder: „Was ist wenn sie sich jetzt umdreht?“
Ich: „Ihr freies Recht.“
Er: „Was mag sie denken?“
Ich: „Was möchtest du das sie denkt? Ich schätze aber, ihr Blick wird es mitgenommen haben und vielleicht schüttelt sie den Kopf und erzählt später im Büro davon.“
Er, zweifelnd: „Meinst du?“
Ich: „Warum nicht, sie hat auf jeden Fall was zu erzählen.“
Er: „Meinst du die lachen über mich?“
Ich: „Wer weiß. Und wenn sollte es dich nicht jucken, du bist ein Gesprächsthema.“
Er: „Hhmmm. Da vorn kommen jetzt schon Gärten ins Blickfeld.“
Ich: „Sind da auch Leute?
Er: „Ja.“
Ich: „Lauf weiter.“
Er: „Sie können mich sehen.“
Ich: „Na und, lauf einfach weiter, es macht dich doch an. Lass jetzt langsam deine Hand unter die Strumpfhose gleiten und fang an deinen Schwanz zu wichsen. Jede Wette, dass der knüppelhart ist.“
Er: „Ja, das ist er und du meinst…?“
Ich: „Klar meine ich, deswegen hast du mich doch am Ohr, dass du jetzt meinen Anweisungen folgst.“
Er, einen kleinen Seufzer setzend: „Wenn du meinst…“
Ich, dazwischen: „Ja, meine ich.“
Er: „… dann fahre ich jetzt mit der Hand da rein.“
„Oh Gott“, kommt es dann. „Ich könnte die fast anfassen, so dicht führt der Weg daran vorbei.“
Ich: „Mach weiter.“
Er: „Wenn die das sehen.“
Ich: „Es ist dämmerig, was sollte sie sehen?“
Er: „Oh, das ist sooooooooo geil… ich komme jetzt.“
Ich: „Na also, warum dieses rumgezicke vorher?“
Er: „Ohhhhh, ich bin so geil gekommen, das war so klasse. Danke.“

es geht noch weiter… aber das verrate ich hier nicht

© alle Rechte August 2015

Taschenbuch ISBN: 9783737578417

9,95€  + 2,95 € Versandkosten 

Book on demand   ( 189 Seiten)

8-10 Tage Lieferzeit

https://www.epubli.de/shop/buch/48621

oder im Buchhandel innerhalb von 2 Tagen lieferbar nach Bestellung ohne Versandkosten

 

Christa Helling – Dezember (be)sinnliche Zeit ….Das erste Weihnachtsgeld

Unter Erinnerungen findet sich z.B. folgende an:

Das erste Weihnachtsgeld

Mit siebzehn hatte ich meine Ausbildung lt Lehrvertrag als Polster- und Dekorationsnäherin beendet und bekam von meiner damaligen Chefin das Aus der Lehrzeit damit verkündet. Nun begann die Suche nach einem neuem Job. Das war nicht leicht für mich, denn ich hatte nun zwar einen Gesellenbrief in der Hand, konnte an sich damit nicht viel anfangen denn in der Kleinstadt in der ich lernte hatte ich in meinen zwei Ausbildungsjahren etwas machen müssen, mit dem ich seit jener Zeit auf Kriegsfuß stehe.

Putzen.

Das was nämlich im Gesellenbrief stand hatte ich in meiner zweijährigen Ausbildungszeit so gut wie nie gemacht. Ich habe jeden Tag den Laden sauber machen müssen, die Vitrinen und Tresen. Die Fläche unter der Schaufensterfront und die war nicht klein. Anschließend die Wohnung der Chefin ganz oben. Freitags nach der Berufschule noch das große Möbellager, nicht nur die Böden, auch die Möbel vom Staub befreien die Schränke noch zusätzlich mit Möbelpolitur abreiben. Samstag kamen dann die Lederwaren dran und die ganzen Geschenkartikel, bis heute mag ich daher auch keine Messing-, Zinn- und Zinkartikel.

Trotzdem habe ich die Prüfung bestanden im März. Sogar gut. Dass das eben wie gesagt das Ende dort war, hatte ich noch nicht gleich realisiert. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, mit dem Spruch kam mein Vater wenn ich versuchte etwas von dem was mir dort missfiel zu Haus zu erzählen. Nun traute ich mich jedoch nicht nach Hause. Irgendwann musste ich dann aber doch, erzählte unter Tränen was dort gelaufen war und mein Vater schnurstracks dahin und hat dort, wie er sagte, reinen Tisch gemacht. Die Familie hatte danach die Auflage dort nicht mehr einzukaufen.

Mitte Mai fing ich dann in Hann. Münden an, im Kaufhaus dort in der Gardinen Abteilung. Man stellte mich als Fachverkäuferin für Gardinen ein. Ja auch ohne kaufmännische Ausbildung traute man mir das zu.

Die Gardinenabteilung war einmal über den Bereich der anderen Abteilungen zu erreichen und doch ein kleines Reich für sich, zwei Stufen ging es hoch. Man konnte jedoch auch über die Straßenseite vom Bürgersteig her die kleine Tür nutzen, wenn man nicht das ganze Kaufhaus durchlaufen wollte.

Ich nun, siebzehn Jahre, schüchtern bis zum Geht nicht mehr, kein Selbstvertrauen, ich stand da jetzt also und meine Abteilungsleiterin war nur bis mittags da, den Rest der Zeit musste ich selbst zurecht kommen. In dieser Zeit wurde ich selbstbewusster, in dieser Zeit lernte ich weit aus mehr als ich während meiner Ausbildungszeit hatte lernen können. Mit den Kollegen hatte ich keine Schwierigkeiten, die Vorgesetzten waren nett.

Das Gefühl von frei sein hatte sich in mir breit gemacht. Ich hatte zum ersten Mal nicht nur Pflichten sondern auch Rechte. Das letztere hatte in meiner Ausbildungsstätte nun mal nicht gegolten.

Freitag vom dem 3. Advent wurde hier das Weihnachtsgeld ausgezahlt. Der Geschäftsführer, ein Herr Kolender, ließ die Mitarbeiter einzeln hoch rufen in sein Büro, es gab ein kleines Gespräch, ein Glas Sekt und den Umschlag mit dem Weihnachtsgeld. Dann wurde man verabschiedet und der nächste ausgerufen. Ich war die jüngste Mitarbeiterin und Herr Werner der Personalchef guckte zwischendurch bei mir vorbei und erklärte mir da ich noch nicht so lange dabei bin bekomme ich kein Weihnachtsgeld, sollte allerdings, weil ich fleißig war, dennoch ein Geschenk bekommen.

Das war okay. In meiner Ausbildungszeit hatte es zwar eine Weihnachtsfeier gegeben und jeder hatte auch ein Geschenk bekommen. Kein Geld. Ich hatte damals einen Kosmetikkoffer, der schon lange im Regal stand, ein Ladenhüter sozusagen, der auch leicht verkratzt war zu Weihnachten bekommen. Die Geste zählt. Daher erwartete ich auch nichts.

Ein paar der Kollegen die schon oben gewesen waren tuschelten, auch Michaela die als Raumausstatterin mit zu der Abteilung gehörte, in der ich war. Immer wieder fielen die Blicke auf mich als Herr Werner von Marlene und ein paar anderen Verkäuferinnen einen Geschenkkorb zusammenstellen ließ.

Michaela hatte ihren Umschlag schon und jetzt kam sie wieder nach hinten geschlendert und erzählte mir: „Du weißt schon, wenn du hoch gerufen wirst, dass du ein Gedicht aufsagen musst?“

Ich schaute sie entsetzt an. „Das ist nicht dein Ernst. Dann gehe ich nicht hoch.“

„Oh, oh.“ Sie wiegte den Kopf hin und her. „Das wird nicht gehen, der Herr Kolender legt, wie du weißt, sehr viel Wert darauf zu allen Mitarbeitern ein gutes Verhältnis zu haben. Das willst du doch heute an Nikolaus nicht in Frage stellen.“

Eine Kundin die von diesen Seiteneingang her hereingekommen war, hatte uns aufmerksam zugehört. Und meinte dann zu mir: „Sie haben sicher vergessen wie so ein Weihnachtsgedicht geht.“

„Ich helfe ihnen“, fügte sie hinzu. „Der Bus hat ja anscheinend mal wieder Verspätung da kann ich Ihnen genauso gut auch helfen, die Erinnerung an ein schönes Weihnachtsgedicht wieder hervor zu locken. Passen sie mal auf.“ Sie ging wieder raus, kam wieder rein und deklamierte: „Von drauss vom Walde komm ich her…“

Von drauss’ vom Walde komm ich her;

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen

ah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor

Sah mit grossen Augen das Christkind hervor,

Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,

Da rief’s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,

Hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,

Das Himmelstor ist aufgetan,

Alt’ und Junge sollen nun

Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;

Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,

Denn es soll wieder Weihnachten werden!

Ich sprach: „O lieber Herr Christ,

Meine Reise fast zu Ende ist;

Ich soll nur noch in diese Stadt,

Wo’s eitel gute Kinder hat.“ –

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“

Ich sprach: „Das Säcklein das ist hier:

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern

Fressen fromme Kinder gern.“ –

„Hast denn die Rute auch bei dir?“

Ich sprach: „Die Rute, die ist hier:

och für die Kinder nur, die schlechten,

Die trifft sie auf den Teil den rechten.“

Christkindlein sprach:„So ist es recht;

So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“

Von drauss’ vom Walde komm ich her;

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hier innen find’!

Sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?

(Theodor Storm, 1817-1888, deutscher Schriftsteller)

Das ganze Gedicht.

Es war heute sehr wenig zu tun hier bei mir und so war ich dieser Frau ausgeliefert. Wieder und wieder ging sie raus und trat wieder ein und wieder und wieder sagte sie das Gedicht auf. Michaela hielt sich den Bauch vor Lachen und verzog sich immer mal wieder nach hinten zu dem kleinen Kabüffchen. Ich konnte die Röte richtig spüren die mein Gesicht überzog als sie, diese Kundin, mich aufforderte es aufzusagen. Und bei jedem Fehler verschwand sie Kopfschüttelnd wieder nach draußen trat wieder ein und „Von drauss vom Walde komm ich her“ ertönte.

Michaela verzog sich dann wieder zu den anderen und die sahen diese Aufführung der Frau und wie sie versuchte mich dazu zu bewegen dieses Gedicht fehlerfrei aufzusagen.

Irgendwann kam der Aufruf, dass ich nach oben kommen sollte.

„Los“, sagte Michaela. „Ich halte hier die Stellung.“

Die Kundin versprach auch zu bleiben, denn sie wollte ja wissen, ob ich dass denn dann auch alles gut hinbekommen habe. Die Kollegen waren alle merkwürdig beschäftigt als ich durch die Reihen ging. Ich also durch den Flur die Treppe nach oben. Klopfte an Herrn Kolenders Büro. „Reinkommen“, sagte er. „Ich erwarte sie schon.“

Mein Herz plumpste in dem Moment sonst wohin

© alle Rechte vorbehalten 22. Oktober 2017

weiter gehts im Buch DEZEMBER – (be)sinnliche Zeit

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Das Taschenbuch – book on demand- ha

t 152 Seiten trägt die ISBN 978-3-7450-3963-4

und ist über epubli erhältlich.

https://www.epubli.de/…/dezember-be-sinnliche-zeit-ch…/69066

Preis: 10,00€ + 2,95€ Versandkosten und ca 8-10 Tage Lieferzeit

Amazon hat dieses Buch sicher auch im Programm, man kommt ja leider nicht umhin. wird es allerdings nicht ausliefern. Gründe für dieses Verhalten kann niemand erklären. Jedoch dort unter https://www.amazon.de/…/offer-li…/3745039637/ref=sr_1_7_olp… wird es über verschiedene Anbieter angeboten innerhalb von wenigen Tagen auslieferbar und auch ohne Versandkosten. …. das gilt von dort aus, auch für epubli.

Im Buchhandel hingegen wird man es mit der ISBN bestellen können wobei es dann innerhalb von 2-3 Tagen auch da ist und auch ohne Versandkosten Berechnung.

Christa Helling – Dezember -Erinnerungen an: Mein erstes Weihnachtsgeld

Unter Erinnerungen findet sich z.B. folgende an:

Das erste Weihnachtsgeld

Mit siebzehn hatte ich meine Ausbildung lt Lehrvertrag als Polster- und Dekorationsnäherin beendet und bekam von meiner damaligen Chefin das Aus der Lehrzeit damit verkündet. Nun begann die Suche nach einem neuem Job. Das war nicht leicht für mich, denn ich hatte nun zwar einen Gesellenbrief in der Hand, konnte an sich damit nicht viel anfangen denn in der Kleinstadt in der ich lernte hatte ich in meinen zwei Ausbildungsjahren etwas machen müssen, mit dem ich seit jener Zeit auf Kriegsfuß stehe.

Putzen.

Das was nämlich im Gesellenbrief stand hatte ich in meiner zweijährigen Ausbildungszeit so gut wie nie gemacht. Ich habe jeden Tag den Laden sauber machen müssen, die Vitrinen und Tresen. Die Fläche unter der Schaufensterfront und die war nicht klein. Anschließend die Wohnung der Chefin ganz oben. Freitags nach der Berufschule noch das große Möbellager, nicht nur die Böden, auch die Möbel vom Staub befreien die Schränke noch zusätzlich mit Möbelpolitur abreiben. Samstag kamen dann die Lederwaren dran und die ganzen Geschenkartikel, bis heute mag ich daher auch keine Messing-, Zinn- und Zinkartikel.

Trotzdem habe ich die Prüfung bestanden im März. Sogar gut. Dass das eben wie gesagt das Ende dort war, hatte ich noch nicht gleich realisiert. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, mit dem Spruch kam mein Vater wenn ich versuchte etwas von dem was mir dort missfiel zu Haus zu erzählen. Nun traute ich mich jedoch nicht nach Hause. Irgendwann musste ich dann aber doch, erzählte unter Tränen was dort gelaufen war und mein Vater schnurstracks dahin und hat dort, wie er sagte, reinen Tisch gemacht. Die Familie hatte danach die Auflage dort nicht mehr einzukaufen.

Mitte Mai fing ich dann in Hann. Münden an, im Kaufhaus dort in der Gardinen Abteilung. Man stellte mich als Fachverkäuferin für Gardinen ein. Ja auch ohne kaufmännische Ausbildung traute man mir das zu.

Die Gardinenabteilung war einmal über den Bereich der anderen Abteilungen zu erreichen und doch ein kleines Reich für sich, zwei Stufen ging es hoch. Man konnte jedoch auch über die Straßenseite vom Bürgersteig her die kleine Tür nutzen, wenn man nicht das ganze Kaufhaus durchlaufen wollte.

Ich nun, siebzehn Jahre, schüchtern bis zum Geht nicht mehr, kein Selbstvertrauen, ich stand da jetzt also und meine Abteilungsleiterin war nur bis mittags da, den Rest der Zeit musste ich selbst zurecht kommen. In dieser Zeit wurde ich selbstbewusster, in dieser Zeit lernte ich weit aus mehr als ich während meiner Ausbildungszeit hatte lernen können. Mit den Kollegen hatte ich keine Schwierigkeiten, die Vorgesetzten waren nett.

Das Gefühl von frei sein hatte sich in mir breit gemacht. Ich hatte zum ersten Mal nicht nur Pflichten sondern auch Rechte. Das letztere hatte in meiner Ausbildungsstätte nun mal nicht gegolten.

Freitag vom dem 3. Advent wurde hier das Weihnachtsgeld ausgezahlt. Der Geschäftsführer, ein Herr Kolender, ließ die Mitarbeiter einzeln hoch rufen in sein Büro, es gab ein kleines Gespräch, ein Glas Sekt und den Umschlag mit dem Weihnachtsgeld. Dann wurde man verabschiedet und der nächste ausgerufen. Ich war die jüngste Mitarbeiterin und Herr Werner der Personalchef guckte zwischendurch bei mir vorbei und erklärte mir da ich noch nicht so lange dabei bin bekomme ich kein Weihnachtsgeld, sollte allerdings, weil ich fleißig war, dennoch ein Geschenk bekommen.

Das war okay. In meiner Ausbildungszeit hatte es zwar eine Weihnachtsfeier gegeben und jeder hatte auch ein Geschenk bekommen. Kein Geld. Ich hatte damals einen Kosmetikkoffer, der schon lange im Regal stand, ein Ladenhüter sozusagen, der auch leicht verkratzt war zu Weihnachten bekommen. Die Geste zählt. Daher erwartete ich auch nichts.

Ein paar der Kollegen die schon oben gewesen waren tuschelten, auch Michaela die als Raumausstatterin mit zu der Abteilung gehörte, in der ich war. Immer wieder fielen die Blicke auf mich als Herr Werner von Marlene und ein paar anderen Verkäuferinnen einen Geschenkkorb zusammenstellen ließ.

Michaela hatte ihren Umschlag schon und jetzt kam sie wieder nach hinten geschlendert und erzählte mir: „Du weißt schon, wenn du hoch gerufen wirst, dass du ein Gedicht aufsagen musst?“

Ich schaute sie entsetzt an. „Das ist nicht dein Ernst. Dann gehe ich nicht hoch.“

„Oh, oh.“ Sie wiegte den Kopf hin und her. „Das wird nicht gehen, der Herr Kolender legt, wie du weißt, sehr viel Wert darauf zu allen Mitarbeitern ein gutes Verhältnis zu haben. Das willst du doch heute an Nikolaus nicht in Frage stellen.“

Eine Kundin die von diesen Seiteneingang her hereingekommen war, hatte uns aufmerksam zugehört. Und meinte dann zu mir: „Sie haben sicher vergessen wie so ein Weihnachtsgedicht geht.“

„Ich helfe ihnen“, fügte sie hinzu. „Der Bus hat ja anscheinend mal wieder Verspätung da kann ich Ihnen genauso gut auch helfen, die Erinnerung an ein schönes Weihnachtsgedicht wieder hervor zu locken. Passen sie mal auf.“ Sie ging wieder raus, kam wieder rein und deklamierte: „Von drauss vom Walde komm ich her…“

Von drauss’ vom Walde komm ich her;

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen

ah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor

Sah mit grossen Augen das Christkind hervor,

Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,

Da rief’s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,

Hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,

Das Himmelstor ist aufgetan,

Alt’ und Junge sollen nun

Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;

Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,

Denn es soll wieder Weihnachten werden!

Ich sprach: „O lieber Herr Christ,

Meine Reise fast zu Ende ist;

Ich soll nur noch in diese Stadt,

Wo’s eitel gute Kinder hat.“ –

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“

Ich sprach: „Das Säcklein das ist hier:

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern

Fressen fromme Kinder gern.“ –

„Hast denn die Rute auch bei dir?“

Ich sprach: „Die Rute, die ist hier:

och für die Kinder nur, die schlechten,

Die trifft sie auf den Teil den rechten.“

Christkindlein sprach:„So ist es recht;

So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“

Von drauss’ vom Walde komm ich her;

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hier innen find’!

Sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?

(Theodor Storm, 1817-1888, deutscher Schriftsteller)

Das ganze Gedicht.

Es war heute sehr wenig zu tun hier bei mir und so war ich dieser Frau ausgeliefert. Wieder und wieder ging sie raus und trat wieder ein und wieder und wieder sagte sie das Gedicht auf. Michaela hielt sich den Bauch vor Lachen und verzog sich immer mal wieder nach hinten zu dem kleinen Kabüffchen. Ich konnte die Röte richtig spüren die mein Gesicht überzog als sie, diese Kundin, mich aufforderte es aufzusagen. Und bei jedem Fehler verschwand sie Kopfschüttelnd wieder nach draußen trat wieder ein und „Von drauss vom Walde komm ich her“ ertönte.

Michaela verzog sich dann wieder zu den anderen und die sahen diese Aufführung der Frau und wie sie versuchte mich dazu zu bewegen dieses Gedicht fehlerfrei aufzusagen.

Irgendwann kam der Aufruf, dass ich nach oben kommen sollte.

„Los“, sagte Michaela. „Ich halte hier die Stellung.“

Die Kundin versprach auch zu bleiben, denn sie wollte ja wissen, ob ich dass denn dann auch alles gut hinbekommen habe. Die Kollegen waren alle merkwürdig beschäftigt als ich durch die Reihen ging. Ich also durch den Flur die Treppe nach oben. Klopfte an Herrn Kolenders Büro. „Reinkommen“, sagte er. „Ich erwarte sie schon.“

Mein Herz plumpste in dem Moment sonst wohin

© alle Rechte vorbehalten 22. Oktober 2017

weiter gehts im Buch DEZEMBER – (be)sinnliche Zeit

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Das Taschenbuch – book on demand- ha

t 152 Seiten trägt die ISBN 978-3-7450-3963-4

und ist über epubli erhältlich.

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Preis: 10,00€ + 2,95€ Versandkosten und ca 8-10 Tage Lieferzeit

Amazon hat dieses Buch sicher auch im Programm, man kommt ja leider nicht umhin. wird es allerdings nicht ausliefern. Gründe für dieses Verhalten kann niemand erklären. Jedoch dort unter https://www.amazon.de/…/offer-li…/3745039637/ref=sr_1_7_olp… wird es über verschiedene Anbieter angeboten innerhalb von wenigen Tagen auslieferbar und auch ohne Versandkosten. …. das gilt von dort aus, auch für epubli.

Im Buchhandel hingegen wird man es mit der ISBN bestellen können wobei es dann innerhalb von 2-3 Tagen auch da ist und auch ohne Versandkosten Berechnung.

Leandrah – Tantra – kostenlose Hörprobe

Mal eine Geschichte zum runterladen—–KOSTENLOS!!!
aus meinem Taschenbuch Kopfkino Geschichten —– ich hatte den Link auch einem Anrufer von mir auf Skype zu kommen lassen der mir dann schrieb——.leandrah du willst mich gerade doch auf den arm nehmen
dein atem deine lust die man förmlich spürt bei der tantra geschichte
immer wieder machst du mich damit ein kleines bisschen geiler und hälst mich weiter hin mit den beschreibungen
mh ich kann nicht mehr
deine stimme dein atmen dein stöhnen macht mich so geil
das kannst du doch nicht machen

aus:

Kopfkino Geschichten

Taschenbuch: ISBN: 978-3-7375-5351-3 —book on demand gilt über epubli,

Preis:  8,45 € + 2,95€ Versandkosten und 8-10 Tage Lieferzeit

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Leandrah – Die Perlenlady

Die Perlen Lady

Susanne war eine Frau die ein ganz besonderes Flair mit sich trug. Still, leicht melancholisch, das lange dunkle Haar hochgesteckt unter einem breitkrempigen Hut verborgen. Der Hut meist weiß, mit einer schwarzen leichten Umrandung versehen. Auch dieser schlicht, aber wie sie ihn trug… das war schon eine Klasse für sich. Leicht schräg. Nur ansatzweise ließ er im Nacken ein paar vorwitzige schwarze Löckchen die sich gelöst hatten frei. Ihr Gesicht hell, fast alabasterfarben, die graublauen Augen mit schwarzem Kajal umzogen. Manchmal trug sie lediglich Lipgloss um den Lippen Glanz zu verleihen, und manchmal hatten ihre Lippen dieses sinnliche Kirschrot.
Sie trug zu meist ein schwarzes Kleid, ganz schlicht. Die Schultern frei, nur gekrönt von einer langen weißen Perlenkette, zweimal um den Hals geschlungen, dann nach hinten über die nackte Haut fallen gelassen. Hauchfeine Strümpfe und schwarze High Heels. Schwarze Handschuhe bis über den Ellenbogen getragen die sie dann, wenn sie sich an die Bar setzte, langsam auszog und zwar Finger für Finger, sehr wohl wissend das jeder Blick auf ihr lag. Susanne genoss es, dieses Herausschlüpfen aus ihrer sonstigen Normalität. Ein Mal die Woche war sie, ja sie, die Perlen-Lady, die Frau, die die Blicke auf sich zog, alle, ausnahmslos. Sie nickte dem Barkeeper nur zu und er, er stellte das was sie immer trank vor sie hin, wichtig war der rote Strohhalm.
Während sie diesen mit ihren Lippen umschloss, die Augen dabei schloss konnte sie sicher sein, das die Männer in der Bar, sich nur eines vorstellten…
Entließ sie den Strohhalm von ihren Lippen und öffnete ihre Augen wieder konnte man von allen Seiten ein verhaltenes Stöhnen hören. Wer oder wen würde sie, die Perlen Lady sich heute auserwählen mit ihr zu gehen? Wer schon mal auserwählt war, lächelte nur still, grüßte die Lady mit einen Nicken, hob sein Glas wie um ihr zuzuprosten und nahm einen Schluck.
Weder Carl, noch Sören, Steffen, oder gar Raphael würden mit dem, was sie mit der Perlen Lady erlebt haben, hausieren gehen. Dazu war das, was sie erlebt haben, etwas unbeschreibliches gewesen. Allein schon, wie sie den Mann, den sie mitnahm auserwählte und wie man sich in diesem Moment vorkam. Das war schon eine Klasse für sich.
Die anderen Frauen in der Bar waren in dem Moment wo sie Susanne die Perlen Lady auftauchte unsichtbar. Ab jetzt war das Geschehen in der Bar nur noch Zeitlupe. So, als wenn die Zeit stehen geblieben war.
Wieder schlossen sich ihre Lippen um den Strohhalm und wieder lagen ihr buchstäblich die Männer zu Füßen. Den Männern die neben ihr an der Bar standen, oder saßen, die sahen wie der Saft in den Strohhalm stieg und von ihr vereinnahmt wurde. Die Hosen wurden eng, die Verlegenheiten größer. Der Strohhalm verließ ihre Lippen, sie stellte das Glas auf dem Tresen ab. Das war wie ein Zeichen, Musik setzte ein und Susanne stieg von dem Barhocker ab. Schlucken bei so manchem Mann. Wenn sie jetzt den einen Handschuh rechts wieder überstreifte war die Zeit des Beutezugs gekommen. Oh ja sie tat es, tat es mit der gleichen Langsamkeit wie sie ihn zuvor ausgezogen hatte. Alle Blicke waren auf sie gerichtet. Gleich, gleich würde sie die Perlen von ihrem Rücken nach vorn holen, mit dem jetzt wieder schwarzem Zeigefinger und dann, dann würde sie sie leicht kreisen lassen, nicht nur die Perlen, nein auch ihre Blicke. Sie würde – man spürte förmlich wie die Luft angezogen wurde – durch die Gasse der Männer gehen die sich sofort bildete, und sich jemanden zum Tanz holen. Ihn erwählen. Dieser war lediglich der Tanzpartner, nicht mehr und nicht weniger. Der Mann den sie nach dem Tanz erkor, das war jener, dem sie, ihre Perlenkette um den Hals legte, nachdem sie diese durch ihre Lippen gezogen hatte. Dieser Mann hatte später das Glück bei ihr zu Hause die Perlen durch ihre anderen Lippen gleiten zu lassen, zu erleben wie sie diese damit verbundene Sinnlichkeit in allen Sequenzen auslebte. Wer, wer war heute der Auserkorene, der Glückliche?
Sie blieb stehen, hielt vor Pierre an, tippte ihn an und der Gang öffnete sich und wurde zu einem Kreis als Pierre ihr folgte. Zwar nur zum Tanz, aber eines Tages, eines Tages durfte er dann mal mit zu ihr, Sören war es auch so ergangen. Diese Aussicht beflügelte ihn gerade zu. Ihr Blick leicht verschleiert, ihre Lippen leicht geöffnet…
Er beugte sich vor, nahm mit seinen Lippen die jetzt lang nach vorn hinunter hängende Perlenkette zwischen seine Lippen und transportierte diese zwischen die ihren. Sie schlossen sich sofort um diese und bewegten sie hin und her.
„Ohhhh…“, war allenthalben zu hören. Jetzt ließ sie diese wieder fallen, schob sie wieder nach hinten in den Nacken, so dass sie wieder über ihren Rücken fielen.
Der Tanz begann.
Tango.
Oh, man musste ihn schon beherrschen, so perfekt wie Susanne, die Perlen Lady. Es war ihr Auftritt, ihre Musik, ihr Tanz.
Sie sah es in ihren Augen, wer bereit war für diesen Tanz, den leidenschaftlichsten unter den Tänzen, wer ihn konnte und perfektionierte.
Wer gut und sicher führte und parierte.
Pierre konnte es, hatte er doch extra einen Tanzkurs besucht, allein um die Chance zu haben mit Susanne einmal zu tanzen, mit ihr zu verschmelzen und jetzt, jetzt war es so weit. Nun ja fast…
Die Musik verklang, die letzten Schritte, eine letzte Drehung und er verbeugte sich tief vor ihr und bedankte sich. Trat zurück um Platz für den Auserwählten zu machen. Sie schritt an die Bar zurück. Griff nach ihrem Glas, erneut schlossen sich ihre Lippen um den Strohhalm, wie gebannt schauten die Männer ihr zu. Hochspannung lag in der Luft. Denn wenn sie sich jetzt wieder umdrehte, dann…
„Was bekommst du?“, fragte sie den Barkeeper als sie das Glas abstellte und dieser antwortete wie immer: „Nichts, er wurde schon bezahlt.“
Der Griff nach dem zweiten Handschuh, den sie jetzt auch wieder anzog. Sich umdrehte und lapidar meinte: „Roland du darfst mich heute begleiten.“
Er stand wie erstarrt, konnte sich nicht bewegen, niemals hatte er damit gerechnet dass er…
—————————————-

viertel

 

 

TOP SECRET

Taschenbuch (260 Seiten) book on demand

11,00€ + 2,95€ Versandkosten und 8-10 Tage Lieferzeit

ISBN: 978-3-7418-3556-8

https://www.epubli.de/shop/buch/TOP-SECRET-Leandrah-Sommer-9783741835568/54589

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Leandrah – Fremdkörperkontakt

Fremdkörper Kontakt

 Na nun was soll man da drunter verstehen? An sich ist doch jeder, den ich nicht kenne ein Fremdkörper. Aber hier geht es um eine ganz interessante Phantasie ausgelebt von Frank und seiner Freundin Melanie. Sie führen eine recht offene Beziehung. Melanie weiß um den Hang von Frank, gern blickdichte, glänzende Strumpfhosen zu tragen. Auch sie bevorzugt Strumpfhosen, allerdings mehr die feineren. Bei einem unserer Gespräche wollte er, dass ich ihm sage was er anziehen soll. Allerdings war zu dem Zeitpunkt seine Freundin noch in der Wohnung.

„Nun“, meinte ich locker. „Wo hält sie sich denn gerade auf?“ „Im Schlafzimmer“, kam die Antwort. Ich dann: „Dann geh hin und gib ihr die Strumpfhose die du gern tragen willst und lass sie dir von ihr anziehen.“ „Das…“ Er schluckte. „… haben wir noch nie gemacht.“ „Dann wird es eben eine neue Erfahrung sein.“ Er ist dann zu ihr ins Schlafzimmer gegangen und hat ihr verklickert, das ich, also Leandrah, möchte, dass sie ihm die Strumpfhose anzieht. Sie hat sich nicht geziert und für ihn war das tatsächlich mal eine interessante Erfahrung angezogen zu werden. Ich fragte zwischendurch, ob sie gut sitzt.„Ja, alles bestens.“ Danach tigerte er wieder jetzt mit der Strumpfhose bekleidet ins Wohnzimmer.

„Was soll ich jetzt anziehen?“, fragte er. „Nun, wie sieht es mit dem schwarzen Kleid das etwas über die Knie geht aus, das was du mir über den Messenger schon einmal gezeigt hast? Ich möchte, dass sie für dich die Zofe macht und dir auch hier beim Ankleiden hilft.“ Er schluckte. „Was ist?“, fragte ich neugierig. „Weiß sie nicht, dass du auch Kleider trägst?“

„Nein darüber haben wir bisher noch nicht gesprochen“, antwortete er, und ich konnte förmlich die leichte Röte die in seinem Gesicht aufflammte erahnen. „Nun“, meinte ich. „Dann wird es ja mal Zeit das du das änderst.“ „Meinst du?“, fragte er wieder. Ich konterte: „Du hast mir die Hoheit gegeben, zu bestimmen was du heute trägst, also bitte deine Melanie dir zu helfen.“ Wieder zurück ins Schlafzimmer. „Ähmmm, Melanie…“ Es waren für mich dann nur vereinzelte Wortfetzen zu verstehen, als er seine Melanie aufklärte, welchen Wunsch ich erneut geäußert hatte. Sie muss wohl doch recht erstaunt gewesen sein, hat ihm jedoch beim Ankleiden geholfen. Wieder zurück ins Wohnzimmer.

„Jetzt noch die Schuhe“, sagte ich. „Ich weiß, du legst immer sehr viel Wert auf deine ausgesuchten Schuhe. Ich hätte gern das du die Peep Toes in schwarz dazu trägst, die kleinen zum Schnüren.“

„Leandrah…“

„Ja, Frank?“

„Leandrah, davon weiß sie nichts.“ „Echt nicht?“ Ich konnte es nicht glauben. „Nun dann machen wir heute den Tag der Aufklärung. Sag ihr wo sie stehen und lass sie sie holen und sie dir anziehen.“ Er trabte ins Schlafzimmer zurück, um ihr zu erklären welche Wünsche ich noch hegte. Neugierig fragte ich ihn, wie sie es aufnahm und er antwortete: „Überrascht, aber ruhig.“ „Ich denke du wirst hinterher einiges zu erklären haben“, sagte ich lächelnd. Nachdem sie ihm die Schuhe angezogen hatte, zog sie sich zurück, das war okay. Frank hingegen sollte jetzt so auf den Balkon. Die Hand dabei unter das Kleid geschoben auf der Strumpfhose reibend. Es war schon zu viel Spannung in der ganzen Szenerie für ihn gewesen, das er bald abspritzte.

Das war jetzt nur mal so eine kleine Episode dessen, was wir am Telefon miteinander spielen und eben auch real im Hintergrund abläuft. Diesmal ging es aber um etwas anderes. Beide hatten, wie er mir erzählte, trotz Beziehung sich die Erlaubnis erteilt, fremdzugehen. Aber… Dieses Fremdgehen wird jedoch zuvor von den beiden zuerst in der Phantasie durch gespielt. Wie könnte es ablaufen?

Wie mache ich den/die an, auf der/dem mein Augenmerk liegt?

Was ziehe ich an?

Gehe ich allein oder nehme ich dich mit?

Macht es dich an, wenn ich mit dem oder der andern flirte?

Wie weit will ich dann wirklich gehen?

Siehst du mir zu?

Kommt Tamara mit, die Freundin von Melanie?

Schaffen die beiden Frauen es, einen Mann so zu becircen das er beide will?

Wenn ich früher nach Hause gehe, wird sie es mir später bis ins kleinste Detail erzählen, was sie gemacht haben. All das wird in deren Phantasie vorab durchgespielt zum heißmachen. Oft werde ich dann von ihm noch angerufen um dann die richtigen Fragen zu stellen, damit diese Situation noch mehr ausgereizt wird.Fragen, die nur ein Außenstehender dazu stellen kann, weil er das aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Ich fragte ihn: „Du Frank, stell dir mal vor wie es ist, wenn du vorab in dieser Disco bist. Dir einen Platz gesucht hast, von wo du alles genau überblicken kannst. Du hast dir einen Drink bestellt und schaust dich aufmerksam um. Sondierst sozusagen das Terrain. Fragst dich, welcher der Männer wohl um die Gunst deiner Freundin und ihrer Freundin buhlen wird.“

„Leandrah, das ist ein interessanter Aspekt“, bekomme ich zur Antwort. „Nur, diesmal darf ich nicht mit.“ „Wie? Und darauf hast du dich eingelassen?“ Ich kann es nicht glauben. „Gib schon zu Frank, die Neugierde hält dich schon in ihren Fängen.“

„Ja ja ja, natürlich hast du Recht“, gibt er zu. „Auch die Vorstellung wie du sie eben aufgeworfen hast, dass ich den einen oder anderen in Betracht ziehe, sich den beiden Damen zu nähern, sie anzumachen.“

„Würde dich das völlig kalt lassen Frank, wenn du dabei zusiehst wie Melanie den Avancen des Mannes nachgibt, wie sie sich beim Tanz an ihm reibt, sehr wohl wissend dass du zuschaust? Bedenke, es ist ein Unterschied ob man es in der Phantasie miteinander durchspielt, oder eben live. In der der letzteren Version kann man Gefühle nicht ausblenden. Sie überrollen dich einfach. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass du völlig teilnahmslos, und desinteressiert dir das Schauspiel ansiehst.“

„Nein, natürlich nicht, Leandrah. Ich genieße es, zu wissen, dass Melanie andere Männer mit ihren Auftritt geil macht. Heiß macht. Sie darf ja heute durch unsere Absprache den FREMD KÖRPER KONTAKT genießen. Es ist für uns eine besondere Art, der Lust Erfahrung.“

„Willst du damit sagen…“, hake ich erneut nach. „… du geilst dich in dem Moment auf, wenn du siehst wie er sie berührt, wie er sie küsst… Wie seine Hand ihren Rock hochschiebt … Und dann den Wechsel zu Tamara vornimmt, die Hand jedoch noch bei Melanie belässt?“ „Ja, mache ich“, bestätigte Frank.

„Gehen wir mal davon aus, dass du es von deiner Warte aus alles gut im Blick hast, gehen wir weiterhin davon aus, dass du diese schicke glänzende, blickdichte Strumpfhose trägst und wie immer nichts da drunter. Gehen wir ferner davon aus, dass du das schicke schwarze Kleid an hast das man lang und kurz tragen kann. Du weißt schon, welches ich meine… Ja genau, das Schlauchkleid. War es nicht so, das die Schultern frei waren?“  „Ja“, bekomme ich zur Antwort. „Dein Gedächtnis ist gut.“ „Auch dich streifen Blicke, interessierte Blicke. Nicht nur Frauen schauen dich an, sondern auch der ein oder andere Mann begutachtet dich. Mustert dich, wie reagierst du darauf?“ „Hmmm, Männer sollten Melanie und Tamara ansehen.“

„Steht da aber nicht auf einem Hinweisschild“, kontere ich. „Du hast nackte Schultern, trägst glänzende Strümpfe wie sie sehen können, warum solltest du nicht auch in ihr Beuteschema fallen? Du weißt doch, nichts ist unmöglich.“  „Leandrah, kompliziere das jetzt bitte nicht. Du weißt, ich stehe nicht auf Männer.“  „Ja ich weiß, dennoch kannst du es auf Grund deiner Aufmachung nicht ausschließen, dass auch du interessant rüber kommst. Aber vertiefen wir das jetzt mal nicht. Es geht ja um Melanie und ihre Freundin. Du bleibst also allein zu Hause und wartest darauf, bis sie wieder zurück kommt?“  „Ja.“

viertel

 

 

🙂

TOP SECRET

Taschenbuch (260 Seiten) book on demand

11,00€ 

ISBN: 978-3-7418-3556-8

 

Iris – Halloween…

Leseprobe aus mittendrin
Kurze Zeit später
Anja setzte sich rücklings auf einen Stuhl. „Wisst ihr, was mir gerade so durch den Kopf schoss?“, fragte sie. Die Anwesenden schüttelten die Köpfe.
„Könnt ihr euch an unser erstes Halloween in Berlin erinnern?“, fragte sie.
„Ihr meint, dass, wo wir uns kennengelernt haben, auf dem Kreuzberg?“, fragte Conny nach.
„Ja“, sagte Anja. „Das meinte ich.“
Leandrah, Malon und Sonja schauten angelegentlich in die Luft. „Das ist lange her“, meinten sie unisono. „Das müssen wir nicht mehr aufwärmen.“
„Was war denn da?“, fragte Josie, die interessiert nähergetreten war.
„Nichts Besonderes“, wiegelte Malon ab.
„Das glaube ich nicht, wenn ihr so reagiert, jetzt wollten wir es wissen“, forderte Ben.
„Wir konntest du davon nur anfangen?“, sagte Leandrah zu Anja.

„Farbe bekennen“, forderten jetzt alle im Cafe.
„Nun ja“, sagte Anja. „Wie gesagt, wir waren alle Anfang des Jahres nach Berlin gekommen. Nach vielen negativen Wohnverhältnissen die wir so kennen gelernt hatten, wollten wir, nachdem wir dann in die WG gezogen sind, was jetzt Leandrahs und Bastians Wohnung ist, auch mal wieder Spaß haben.
Nach dem vielen renovieren, und extrem sparsam leben, hatten wir dann mit
Halloween eine Chance gesehen, uns mal wieder zu amüsieren. Sonja hatte die Idee, dass wir alle als Hexen gehen, auch einen Reisigbesen mitnehmen und dann auf den Kreuzberg ziehen. Wir waren zu fünft. Meine Wenigkeit, Leandrah, Sonja, Malon und Iris. Dann haben wir noch Jenny und Conny aufgegriffen die sich uns anschlossen.“
„Jenny?“, fragte Bastian. „Diese Erzieherin die jetzt mit Julian zusammen ist?“ „Genau“, bestätigte Anja.
„Die sind jetzt gerade in Irland im Urlaub. Wir haben sie lange nicht gesehen“, schoss es Leandrah durch den Kopf. „Und Julian daher auch nicht, ich hoffe er weiß, das er noch immer zu meinen Freunden zählt.“

„Also“, fuhr Anja fort. „Wir waren also 7 Hexen statt 5 wie das Pentagramm es vorschreibt, aber Sonja meinte, 7 wäre eine mystische Zahl.“
Erik griff sich an den Hals, schnappte nach Luft. Ben zog die Luft ein und Bastian konnte nur noch krächzen, Thomas wurde blass und Sascha murmelte, da muss ich zu Hause glatt noch mal nachsehen.
„Aber dann mussten wir den Notarztwagen holen, weil Jenny einen Blindarmdurchbruch hatte und Iris fuhr mit ins Krankenhaus. Dadurch hatten wir das magische Hexenpentagramm wieder.
Nachdem wir eine Weile um den Kreuzberg auf unseren Besen geritten waren, war Sonja…“
„Wer auch sonst?“, entfuhr es Bastian.
„Sonja war also auf die Idee gekommen“, fuhr Anja fort. „Dass wir uns 5 Männer holen, die in Pentagramm Manier zwingen, sich auf den Boden zu legen. Wir sie dann so fesseln, das deren Köpfe die Sternspitzen ergeben, also die Hände zusammen, die dann auf den Rücken die Beine gespreizt und mit dem Bein des anderen jeweils zusammen gebunden. Dann haben wir deren Hosen aufgemacht, sie ein Stück runtergezogen und den Slip hinterher, ja, und dann haben wir uns einfach unsere Slips ausgezogen, deren Wahrzeichen ragten ja schon nach oben, wir haben uns draufgesetzt und uns an den Händen gefasst, diese dann zu geritten.
Das war ein Heidenspaß.“ Anja lächelte.
„Wir sind dann sogar rundherum im Kreis geritten und haben bei dem, wo wir angefangen haben, abgespritzt. Anschließend sind wir wieder aufgestanden, haben die wieder in ihre Hosen gepackt, und los gemacht, schwupp di wupp, weg waren wir.“

„Womit“, fragte Josie. „Habt ihr sie denn zusammen gebunden?“
„Jede von uns hatte einige farbige Bänder in der Lieblingsfarbe an dem Besen geknüpft, die haben wir benutzt. Leandrah musste allerdings Conny aushelfen, da diese das nicht hatte und deswegen hat diese noch ihr Kopftuch eingesetzt“, sagte Anja. „Warum fragst du?“
„Nur so“, sagte Josie. „Ich hörte so eine ähnliche Geschichte vor ein paar Jahren.
Habt ihr die Typen gezielt oder willkürlich ausgesucht?“
„War dunkel auf dem Kreuzberg“, sagte Sonja. „Also willkürlich. Die sind auch alle brav mitgekommen, nachdem wir ihnen ins Ohr geflüstert haben, das sie das ultimative Abenteuer erleben können.“
„Und dann, als ihr sie wieder losgebunden habt, habt ihr die Bänder wieder mitgenommen?“, fragte Josie weiter.
„Wozu?“, fragte Malon, sie haben ihren Zweck erfüllt.
„Habt ihr die Männer jemals wieder getroffen, oder gesehen?“, fragte Josie weiter.
„Berlin ist riesig“, sagte Leandrah. „Nein, sie sind uns nicht wieder über den Weg gelaufen.“
„Habt ihr irgendetwas während eueres Pentagramms Rittes aufgesagt, oder gesungen?“, fragte Josie weiter.
„Ja“, Anja erinnerte sich:

„Wir die 5 Hexen vom Kreuzberg,
wir reiten geschwind
auf den Schwänzen im Wind.
Wir Hexen verhexen die Männer
im Kreis und verschwinden dann leis.
Wir 5 Hexen verzaubern euch wieder
später in der Zeit.“

„Soso.“ Josie schaute die 5 Freunde an.
Dann fragte sie die Freundinnen: „Glaubt ihr an das, was ihr beschworen habt?“
„Da haben wir uns keine Gedanken darüber gemacht“, sagte Sonja. „Wir haben viel Rotwein getrunken, waren guter Dinge und so kamen uns die Worte fast von allein über die Lippen.“
Bastian holte die Freunde zusammen. „Das ist ja verrückt, wir sind genau mit den Frauen zusammen, die uns damals so geritten haben, wisst ihr noch, wie sie den Kopf in den Nacken legten, der Vollmond direkt über ihnen stand und es so aussah, als wenn sie ihn trinken würden.“
„Hast du dein Band noch“, fragte er Thomas.
„Ja“, sagte dieser.
„Welche Farbe“, fragte Ben.
„Aquamarin“, sagte Thomas leise. „Und wie ist es mit Euch?“
„Ich habe meins auch noch“, sagten alle nacheinander.

„Das Schicksal hat zugeschlagen“, sagte Josie, die sich zu ihnen gesellte. „Ihr konntet ihnen nicht entkommen. Legt doch die Bänder morgen früh beim Frühstück mal auf den Teller.“
„Eine gute Idee, Josie“, meinten jetzt alle 5.
Die Hauselfen räumten mittlerweise das Büffet ab und in die speziellen Kisten für Frau Kramer ein. Die rollenden Kürbisse wurden eingefangen, dabei waren jetzt auch Sonja und Thomas wieder. Alle, die so langsam fertig waren mit ihrer Halloween Nummer halfen, ohne Aufforderung. © 2013
🙂

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